FAQ – Häufige Fragen
Damit du schnell Orientierung bekommst, habe ich die häufigsten Fragen zur Mütterpflege gesammelt. Wenn etwas offen bleibt, melde dich gern – dann klären wir es persönlich und passend zu deiner Situation.
01 Wann ist der beste Zeitpunkt, um anzufragen?
Ideal ist eine frühe Anfrage – am liebsten schon in der Schwangerschaft. Dann kann man in Ruhe planen und (falls gewünscht) auch organisatorische Themen wie Unterlagen oder mögliche Anträge rechtzeitig vorbereiten.
Gleichzeitig gilt: Auch wenn du kurzfristig Unterstützung brauchst, lohnt sich eine Nachricht. Manchmal lässt sich spontan etwas möglich machen.
02 Was genau ist Mütterpflege – und was bringt sie dir?
Mütterpflege bedeutet verlässliche Unterstützung rund um Schwangerschaft, Wochenbett und die erste Zeit mit Baby. Der Fokus liegt auf Entlastung, Stabilität und einem ruhigen Ankommen im Alltag.
- Alltagsentlastung und Struktur (z. B. Haushalt, kleine Erledigungen)
- emotionales Auffangen und Begleitung
- Unterstützung im Umgang mit dem Baby
- Entspannung und Stressreduktion
- Unterstützung mit Geschwisterkindern, wo sinnvoll
03 Wie läuft eine Begleitung in der Praxis ab?
- Kontaktaufnahme: kurz per Nachricht oder Telefon – wir klären Bedarf und Rahmen.
- Kennenlernen: bei dir zu Hause oder nach Absprache – damit du ein gutes Gefühl bekommst.
- Planung: Zeiten, Umfang und Schwerpunkte werden festgelegt (flexibel anpassbar).
- Beginn: ich unterstütze dich dort, wo du aktuell am meisten Entlastung brauchst.
- Abstimmung: wir passen Inhalte und Rhythmus regelmäßig an deinen Alltag an.
04 Was unterscheidet Mütterpflege von einer klassischen Haushaltshilfe?
Eine Haushaltshilfe konzentriert sich meist auf Haushaltstätigkeiten wie Putzen, Kochen oder Einkaufen. Mütterpflege ist weiter gefasst: Sie stellt dich in den Mittelpunkt – mit dem Ziel, dich körperlich und emotional zu entlasten.
- praktische Hilfe (inkl. Haushalt – aber nicht nur)
- emotionaler Rückhalt
- bindungs- und alltagsorientierte Begleitung
- Entspannung, Berührung/Regulation (je nach Angebot)
05 Hebamme oder Mütterpflegerin – ist das dasselbe?
Nein. Beides ergänzt sich sehr gut:
- Hebamme: medizinische Betreuung und fachliche Kontrolle rund um Mutter und Baby.
- Mütterpflege: praktische Entlastung, Alltagsstruktur und emotionale Stabilisierung.
Häufig beginnt meine Unterstützung genau dort, wo Zeitfenster knapp werden oder wo du dir mehr kontinuierliche Entlastung wünschst.
06 Für wen ist Mütterpflege besonders hilfreich?
Mütterpflege ist grundsätzlich für jede Mutter interessant, die Entlastung im Wochenbett oder in der Anfangszeit braucht. Besonders hilfreich ist sie häufig, wenn…
- du dich erschöpft fühlst oder wenig Unterstützung im Umfeld hast
- ein Kaiserschnitt oder eine herausfordernde Geburt hinter dir liegt
- Mehrlinge da sind
- du körperlich oder emotional stark beansprucht bist
- bereits weitere Kinder im Haushalt leben
- du den Alltag (zeitweise) überwiegend allein trägst
07 Was kostet Mütterpflege?
Die Kosten hängen vom Umfang, der Dauer und der konkreten Ausgestaltung ab. Üblich ist eine Abrechnung auf Stundenbasis oder über vereinbarte Pakete.
08 Kann die Krankenkasse sich beteiligen oder die Kosten übernehmen?
In vielen Fällen kann eine Unterstützung möglich sein – je nach Voraussetzung und Regelung deiner Krankenkasse. Häufig geht es dabei um eine Form der Haushaltshilfe/Entlastung rund um Schwangerschaft oder Entbindung.
Typische Gründe (je nach Einzelfall) sind zum Beispiel körperliche Einschränkungen, ärztlich empfohlene Schonung, Kaiserschnitt, Mehrlinge oder zusätzliche Kinder im Haushalt – insbesondere wenn niemand anderes den Haushalt übernehmen kann.
09 Welche Unterlagen werden typischerweise benötigt (wenn es um Anträge geht)?
Das ist je nach Krankenkasse unterschiedlich. Häufig wird eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit verlangt und es werden Angaben zur häuslichen Situation abgefragt (z. B. wer im Haushalt lebt und ob jemand den Haushalt übernehmen kann).
Wenn du den Weg über die Kasse gehen möchtest, helfe ich dir gern dabei, die Schritte übersichtlich zu sortieren.
10 Kann ich Mütterpflege auch privat und unkompliziert buchen?
Ja. Du kannst Mütterpflege jederzeit privat buchen – unabhängig von Bewilligungen oder Formularen. Das ist z. B. sinnvoll, wenn du schnell Entlastung möchtest, wenn du ergänzend zur Familie Unterstützung brauchst oder wenn du dir Mütterpflege als Geschenk zur Geburt wünschst.
11 Wie lange dauert ein Termin – und wie oft kommst du?
Das richtet sich nach dir. Manche wünschen kurze, regelmäßige Termine (z. B. 2–3 Stunden), andere brauchen punktuell intensivere Unterstützung. Wir können auch erst klein starten und dann anpassen.
12 In welchen Bereichen bist du unterwegs?
Ich begleite Mütter in Berlin-Spandau, Berlin-Charlottenburg, Berlin-Tegel, Berlin-Reinickendorf und Falkensee. Wenn du nicht direkt im Kerngebiet wohnst, lohnt sich eine Anfrage trotzdem: manchmal ist über Planung oder Netzwerk eine gute Lösung möglich.
Noch eine Frage offen?
Schreib mir gern kurz, wo du gerade Unterstützung brauchst – ich melde mich zeitnah zurück.